Was ist ein Dentalimplantat?
Das Bicon Dental Implantat dient als Ersatz für den Wurzelbereich
eines fehlenden natürlichen Zahns. Es wird nach genauen technischen
Angaben aus Titanlegierung in OP-Qualität (Ti 6Al-4V ELI) hergestellt.
Das Implantat wird von einem Zahnarzt in den oberen oder unteren Kieferknochen
eingesetzt. Nach einem bestimmten Zeitraum wächst das Implantat
in den Knochen ein und wird so zu einer sicheren Verankerung für
einen Ersatzzahn, eine feste Brücke, ein herausnehmbares Zahnteil
oder ein vollständiges Gebiss.
Kommt bei mir ein Dentalimplantat infrage?
Wenn Ihnen ein oder mehrere Zähne fehlen, kommt bei Ihnen möglicherweise
ein Dentalimplantat infrage. Ihre individuelle klinische Situation können
Sie mit Ihrem Zahnarzt besprechen. Mit Dentalimplantaten können
Sie bedenkenlos und selbstbewusst lächeln, sprechen und essen.
Kann ein Bicon-Implantat als Alternative zur Wurzelkanalbehandlung
verwendet werden?
JA! Nicht alle Zähne eignen sich für eine Wurzelkanalbehandlung.
Wurzelkanalbehandelte Zähne sind anfällig für Karies und
Brüche. Implantate sind nicht kariesanfällig und brechen fast
nie. Bicon-Implantate bieten eine hervorragende und sinnvolle Alternative
zur Wurzelkanalbehandlung sowie zu Kronenverlängerungs- und Kronenverfahren.
Häufig ist der Erhalt eines Zahns durch unterschiedliche Behandlungsmethoden
teurer als die Platzierung und Restauration eines Bicon-Implantats.
Wird das Implantat vom Körper abgestoßen?
Das Implantat ist aus Titanlegierung in OP-Qualität (Ti 6Al-4V
ELI), einem biokompatiblen Material, hergestellt. Es besteht jedoch ein
geringes Risiko, dass es nicht in den Knochen einwächst. Ist dies
der Fall, wird das Implantat durch ein anderes ersetzt. Es ist sehr unwahrscheinlich,
dass sich auch ein zweites Implantat nicht integrieren lässt.
Was passiert, wenn ich rauche?
Durch Rauchen kann der Einheilungsprozess eines Implantats gestört
werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Implantate bei Rauchern nicht
erfolgreich platziert und restauriert werden können. Detaillierte
Informationen zu Ihren Zähnen und den Auswirkungen des Rauchens
erhalten Sie von Ihrem Zahnarzt.
Wie schmerzhaft ist das Verfahren?
In der Regel spüren Sie kaum oder keine Schmerzen. Die Behandlung
erfolgt unter Lokalanästhesie. (Einige Ärzte entscheiden sich
möglicherweise für eine andere Form der Anästhesie.) Bis
zu 72 Stunden nach der OP können leichte Schmerzen auftreten. Bei
den meisten Patienten genügt ein handelsübliches Schmerzmittel
zur Linderung der Beschwerden.
Wie sieht es während der Behandlung in meinem Mund aus?
Während der Behandlung kann Ihr Zahnarzt Ihnen möglicherweise
einen provisorischen Zahnersatz einsetzen, der vom Aussehen und vom Gefühl
her den Anforderungen des Einheilungszeitraums entspricht. Mit dem Bicon-Implantat
ist es häufig möglich, einen festen provisorischen Zahn direkt
nach der Implantatplatzierung einzusetzen.
Wie lange dauert eine Implantation?
Die Platzierung eines einzelnen Dentalimplantats wird in der Regel in
weniger als einer Stunde unter Lokalanästhesie in der Praxis durchgeführt.
Anschließend lässt man das Implantat mindestens acht Wochen
lang in den Knochen einheilen. Wenn die Qualität des Kieferknochens
nicht ausreichend ist und Knochenaufbauverfahren erforderlich sind, kann
der gesamte Prozess 12 Monate oder länger dauern. Ihr Zahnarzt legt
fest, welches chirurgische Verfahren für Sie am besten geeignet
ist.
Wie teuer ist die Behandlung und übernimmt die Krankenkasse die
Kosten?
Die Kosten können je nach behandelndem Arzt und entsprechend der
notwendigen Zahnbehandlung variieren. Im Allgemeinen werden die Kosten
für Implantate nicht von der Krankenkasse übernommen. Detaillierte
Fragen zu Ihren individuellen Bedürfnissen und der Kostenübernahme
durch die Krankenkasse sind mit dem Zahnarzt und der jeweiligen Krankenkasse
zu klären.
Warum Bicon?
Das einfache und elegante Design des Bicon-Implantats verfügt über
eine bakteriensicher versiegelte Verbindung mit einer 360°-Universalpositioniermöglichkeit
für den Aufbau. Dieses Design bietet dem Zahnarzt die einzigartige
klinische Flexibilität zur Verwendung kürzerer Implantate mit
extraoral zementierten Kronen oder schrauben- und zementfreien Bicon
Integrated Abutment Crowns™. Bei beiden Techniken können Sie fast
immer davon ausgehen, dass Sie ein natürlich aussehendes Zahnfleisch
und ein schönes Lächeln erhalten. Bicon ist für seine
hervorragende Ästhetik bekannt.
Wie pflege ich das Implantat nach Abschluss der Behandlung richtig?
Dentalimplantate benötigen sogar weniger Pflege als natürliche
Zähne. Putzen Sie das Implantat einfach wie einen natürlichen
Zahn.
Wie lange hält das Implantat?
Die ersten Bicon-Implantate wurden 1985 eingesetzt. Es gibt keinen Grund,
weshalb ein Implantat nicht ein Leben lang halten kann. In bestimmten
Situationen, wie beispielsweise bei Fazial- oder Okklusaltraumen, kann
die Lebensdauer eines Implantats jedoch vermindert werden.
Was ist eine Sinusboden-Augmentation?
Beim Verlust eines hinteren Zahns im Oberkiefer fällt der Oberkiefer-Sinus
dort zusammen, wo sich die Wurzel des verlorenen Zahns befand. Damit
ein Implantat eingesetzt werden kann, muss der ursprüngliche Zustand
des Sinusbodens durch einen synthetischen Knochenersatz wiederhergestellt
werden. Dieses Verfahren wird als Sinusboden-Augmentation oder Sinus-Lift
bezeichnet.
Was ist eine Kieferkammspaltung?
Nach dem Verlust eines Zahns wird das Knochengewebe, das den Zahn einmal
umgeben hat, resorbiert. Häufig bleibt dabei nur ein sehr enger
Knochenkamm zurück. Um ein Implantat platzieren zu können,
wird der Kieferkammknochen wie ein Stück Wellpappe gespalten, das
aufgedehnt wird, um einen größeren Abstand zwischen den beiden
Seiten zu erhalten. Am Oberkiefer wird die Spaltung in der Sitzung vorgenommen,
in der auch das Implantat platziert wird. Beim Unterkiefer ist ein zweiter
chirurgischer Eingriff etwa 3 Wochen später erforderlich.
Was ist ein Knochenaufbau?
Bei einem Knochenaufbau handelt es sich um ein chirurgisches Verfahren
zur Erhöhung oder Verbreiterung des Kieferknochens, um dessen Volumen
für die Implantatplatzierung zu vergrößern.
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